- 18.10.2025
Start der Weihnachtsstern-Saison im Blumengroßhandel
Was wäre die Adventszeit ohne den Weihnachtsstern? Mit seinen leuchtenden Hochblättern
ist er längst mehr als nur eine Pflanze – er ist ein Symbol für Vorfreude und Wärme. Neben
Adventkranz und Adventkalender hat er sich als fester Bestandteil unserer
Weihnachtstraditionen etabliert. Kein Wunder, denn er verzaubert jedes Zuhause, taucht
Räume in festliches Licht und schenkt der besinnlichsten Zeit des Jahres ihr ganz besonderes
Flair.
Doch der Weihnachtsstern kann noch viel mehr: Er ist seit Langem nicht mehr nur klassische
Wohnzimmerdekoration. In zarten Pastelltönen, strahlendem Rot oder edlem Creme setzt er
stimmungsvolle Akzente und schafft behagliche Atmosphäre selbst dort, wo man ihn nicht
sofort erwarten würde – im Schlafzimmer, im Bad oder im Eingangsbereich. Dank seiner
Farben- und Formenvielfalt passt er sich zudem mühelos jedem Einrichtungsstil an: vom
reduzierten Skandi-Look über orientalische Eleganz bis hin zu farbenfrohem mexikanischem
Flair. So lädt der Weihnachtsstern zu kreativen Dekorationen ein und bringt eine Extraportion
Winterzauber in jeden Raum.

Weihnachtssterne – Vielfalt in Farbe und Form
Klassisches Rot zählt zum Weihnachtsstern-Klassiker, doch immer mehr KonsumentInnen
entdecken neue Nuancen: von Cremeweiß, Bordeaux und Apricot über Rosa, Pink und
Orange bis hin zu Zimt- und Zitronengelb. Besonders festlich wirkt etwa eine Dekoration in
Goldtönen, kombiniert mit Weihnachtssternen in Cremeweiß oder zartem Apricot. Die
Poinsettia – so der lateinische Name – begeistert wie kaum eine andere Winterpflanze mit
einer nahezu grenzenlosen Farbpalette und passt sich so jedem Einrichtungsstil an.
Derzeit verfügt der Blumengroßhandel über mehrere hundert verschiedene
Weihnachtssternsorten und jedes Jahr kommen neue hinzu. Warten Sie aber nicht zu lange mit dem Kauf: Die größte Auswahl an neuen Sorten und Farben finden Sie immer zu Beginn der Weihnachtssternsaison, also Anfang November.
DIY-Ideen mit dem Weihnachtsstern
Ob als Topfpflanze, Schnittblume oder in kreativer Form als Kokedama – der
Weihnachtsstern bringt festliche Stimmung in jedes Zuhause und verleiht klassischer
Weihnachtsdekoration einen besonderen Glanz.
Kokedama, wörtlich „Moosball“, bezeichnet eine Gestaltungstechnik, bei der die
Wurzelballen von Pflanzen mit Moos umhüllt werden. Vor allem farbenfrohe Mini-
Weihnachtssterne werden so zu außergewöhnlichen Hinguckern – perfekt für originelle
Adventsarrangements oder sogar als lebendiger Christbaumschmuck. Dafür die Erdballen
gründlich wässern, anschließend mit Moos umwickeln und mit dünnem Draht fixieren.
Gegossen wird später entweder vorsichtig von oben oder durch kurzes Eintauchen der
Moosbälle in lauwarmes Wasser.
Auch Geschenke lassen sich mit Weihnachtssternen besonders liebevoll gestalten: Eine
Schnittpoinsettia im Wasserröhrchen verleiht jeder Verpackung das gewisse Etwas. Damit
die Blüten lange frisch bleiben, empfiehlt sich ein kleiner Trick: Die Schnittstelle direkt nach
dem Abschneiden zunächst einige Sekunden in etwa 60 Grad heißes, anschließend in kaltes
Wasser tauchen und dann sofort ins frische Wasser stellen. So hält die Schnittpoinsettia bis
zu zwei Wochen.


Weihnachtssterne aus heimischer Produktion überzeugen
Der österreichischen Blumengroßhandel steht für Qualität und kompetente Beratung rund um
den Weihnachtsstern. „Ein Tipp: Achten Sie beim Kauf auf dichtes Laub und gelb-grüne
Knospen – ein sicheres Zeichen für Frische und Langlebigkeit“, empfiehlt die Berufsgruppensprecherin der österreichischen BlumengroßhändlerInnen, Mag. Monika Burket.
Die BlumengroßhändlerInnen unterstützen Sie zudem mit Ratschlägen zu Pflege, Standort
und sicherem Transport. Gut zu wissen: Weihnachtssterne, die im November und Dezember
gekauft werden, sind bereits vorgedüngt – zusätzliche Düngergaben während der Blütezeit
sind daher nicht nötig.
Pflegetipps für langanhaltende Freude am Weihnachtsstern
Die wichtigste Regel in der Pflege des Weihnachtssterns lautet: richtig gießen. Der Wurzelballen sollte weder vollständig austrocknen noch im Wasser stehen. Meist genügt es, die Pflanze alle zwei Tage sparsam zu wässern. Ob sie sich wohlfühlt, zeigt der Weihnachtsstern deutlich: Werden die Blätter gelb oder fallen ab, stimmt der Wasserhaushalt nicht.
Ebenso entscheidend wie die Bewässerung ist der Standort. Am besten gedeiht der Weihnachtsstern an einem hellen, warmen und zugfreien Platz mit ausreichend Tageslicht. Ungünstig sind hingegen dunkle Räume oder zugige Eingangsbereiche. Ideal ist eine Umgebungstemperatur zwischen 15 und 22 Grad – also normale Raumtemperatur. Vorsicht beim Lüften: Schon ein kurzer kalter Luftzug kann der Pflanze schaden. Stellen Sie sie daher währenddessen besser in eine geschützte Ecke in Ihrem Geschäftslokal.
Tag des Weihnachtssterns am 12. Dezember – der ideale Anlass für Sternengrüße
Ein liebevoll arrangierter Weihnachtsstern ist in der Adventszeit ein herzliches Geschenk und passt zu vielen Gelegenheiten. Besonders bietet sich dafür der 12. Dezember an: An diesem Tag wird weltweit der Tag des Weihnachtssterns gefeiert. Der sogenannte Poinsettia Day geht auf das Jahr 1852 zurück, als er erstmals in den USA begangen wurde. Heute erfreut er sich auch in vielen europäischen Ländern wachsender Beliebtheit – ein perfekter Anlass also, um mit einem Weihnachtsstern Freude zu schenken.
